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Hören und Hörschädigungen

BachDas Ohr ist wie gesagt das erste Organ, welches im Körper angelegt ist. Es leitet Reizinformationen zum Gehirn weiter. Hören ist evolutionsbedingt der Primärsinn. Er ist stark mit körperlichem Wahrnehmen, z.B. Vibration, gekoppelt. Unsere Nerven und Sinneszellen leiten die Reize an das Gehirn weiter, wo sie als Information verarbeitet werden. Hörschäden können zum Beispiel durch zu laute dauerhafte Beschallung entstehen (Maschinenlärm, Kopfhörer, Diskothek, Stadtlärm, allgemeine akustische Belastung in verschiedenen Arbeitsbereichen, wie Büro oder Schule usw.) und auch durch eine Desensibilisierung (Verminderung der Hörfähigkeit) durch das Gehirn. Frequenzen können vom Gehirn sozusagen ausgeblendet werden als Schutzmassnahme für das Individuum. Ein Beispiel: Sie wohnen an einer Strasse mit einer quietschenden Strassenbahn. Anfangs nehmen Sie das Quietschen als sehr unangenehm, vielleicht sogar schmerzlich wahr, aber dann sorgt das Gehirn in der Regel dafür, dass Sie nach wenigen Tagen diese Frequenz kaum noch hören. Unter Hörschäden ordnen wir angeborene und erworbene ein. Schwerhörigkeit, Tinnitus, Hörstürze und Hörsensibilität werden den erworbenen Schäden zugeordnet und können wieder geheilt werden. Reizüberflutung, Frontal- und Surroundbeschallung verwirren die räumlichen Wahrnehmungssinne und tragen zur Abnahme der Wahrnehmungssensibilität im physischen und emotionalen Bereich bei.

Vermehrt tauchen körperliche Symptome wie Schlaflosigkeit, Tinnitus, innere Unruhe und Erschöpfung durch krankmachende Gebäudeakustik auf. Bei Messungen in Gebäuden von Betroffenen stößt man auf Stehfrequenzen, die durch technische Ausstattungen erzeugt werden. Zu finden sind hier z.B.: Klimaanlagen, Lüftungen, Ventilatoren, sehr hohe Frequenzen durch elektrische Geräte oder Heizungsventile, Wasseradern und ganz besonders Mobilfunkmasten.

Durch herkömmliche Lautsprechersysteme, die ausschliesslich über die unnatürliche Frontalbeschallung, bzw. gerichtete Beschallung jeweils von einem Abstrahlpunkt aus arbeiten, wird unsere Wahrnehmung künstlich nur nach vorne (frontal) geprägt. Das ist jedoch für unser Gehirn nicht natürlich, sondern anormal! Das Gehirn ist auf die vollständige Rundumwahrnehmung ausgelegt, die für uns auch einmal überlebensnotwendig war. Fehlt diese akustische Rundum-Information führt das zu einer einseitigen Belastung. Dadurch können Verspannungen, Kopfschmerzen und eine Verminderung der Hörfähigkeit eintreten.

 

Therapeutische Wirkung und Anwendung